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KENNETH BIANCHI & ANGELO BUONO |
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1977 und 1978 wurden in Los Angeles und Bellingham zwölf junge Frauen vergewaltigt und ermordet. Man nannte die Täter "The Hillside Stranglers", da sie die Leichen ihrer Opfer am Fluss der Hügel von Los Angeles liegen ließen.
Mitte Oktober 1977 fand man in Los Angeles die nackte Leiche einer schwarzen Prostituierten. 2 Wochen später wurde die Leiche einer 15jährigen Ausreißerin gefunden.
In den nächsten Monaten fand man 8 weitere Leichen. Alle Opfer waren sexuell misshandelt, vergewaltigt (oft anal und vaginal) und schließlich erwürgt worden. Eine hatte man mit Strom gefoltert, einer anderen hatte man Waschmittel mit einer Spritze injiziert.
Schon früh in ihren Ermittlungen ging die Polizei von 2 Tätern aus, da man verschiedene Spermen in den Opfern fand. Im Februar 1978 stoppten die Morde in Los Angeles.
Ein Jahr später wurden die Leichen von 2 Studentinnen in Bellingham/Washington entdeckt. Sie waren vergewaltigt und danach erwürgt worden. Der Verdacht fiel auf den 26jährigen Wachmann Kenneth Bianchi, welcher kurz vorher von Los Angeles nach Bellingham gezogen war.
Bianchi gestand die beiden Morde und weiterhin, dass er und der 44jährige Autopolsterer Angelo Buono - ein Cousin von Bianchi - die gesuchten Hillside Stranglers waren.
In dem Gerichtsverfahren in Bellingham erklärte Bianchi, dass nicht er sondern sein zweites "Ich" namens Steve, die Morde begangen hätte. Er wurde zu lebenslanger Haft verurteilt und war der Hauptbelastungszeuge in dem folgenden Prozess in Los Angeles gegen Buono. Buono wurden daraufhin ebenfalls zu lebenslanger Haft verurteilt.
Bianchi füllte noch einmal die Schlagzeilen: Im Juni 1980 bekam er einen Brief von Veronica Lynn Compton, einer 23jährigen Schauspielerin. Die beiden verliebten sich und schmiedeten einen abartigen Plan. Compton sollte nach Bellingham fahren und eine Frau in dem Stil der Hillside und Bellingham Morde erwürgen. Um die Polizei davon zu überzeugen, dass Bianchi nicht der Mörder sein konnte, sollte sie seine Samenflüssigkeit bei dem Opfer zurücklassen. Am 16. September 1980 besuchte Compton Bianchi im Gefängnis und bekam ein Buch mit Teil eines Gummi-Handschuhs darin, welcher Bianchis Samenflüssigkeit enthielt. Jedoch scheiterte ihr Vorhaben, da das Opfer fliehen konnte. Compton wurde in Kalifornien verhaftet und 1981 verurteilt. Ihre vorzeitige Haftentlassung ist erst 1994 möglich.
Der 67jährige Angelo Buono starb am 21 September 2002 im Calipatria State Prison an Herzversagen.
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